Universität Bonn

Institut für Geodäsie und Geoinformation

Vom Rhein in die Tropen
Mit einem kostengünstigen Sensor und dem globalen Navigationssatellitensystem-Interferometrischen Reflektometrie (GNSS-IR) lässt sich der Wasserstand von Flüssen rund um die Uhr überwachen. Per Mobilfunk werden die Pegeldaten automatisch an ein Auswertungszentrum übermittelt. Forschende der Universität Bonn haben das Verfahren vor einigen Jahren entwickelt und am Niederrhein erprobt. Mit Unterstützung der Europäischen Weltraumorganisation ESA (European Space Agency) findet die Messeinrichtung inzwischen auch in Afrika und im asiatisch-pazifischen Raum Anwendung.
Neue DFG-Forschungsgruppe „RING“
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert 14 neue Forschungsgruppen, wobei das IGG an der Forschungsgruppe „RING: Rotationsbewegungen in der Physik, Geophysik und Geodäsie“ mit einem Teilprojekt zusammen mit dem Bundesamt für Kartographie und Geodäsie beteiligt ist.
Start-up Pheno-Inspect GmbH schließt erfolgreiche Finanzierungsrunde ab
Die Pheno-Inspect GmbH, ein AgTech-Start-up entstanden aus Forschungsarbeiten an der Universität Bonn, hat seine erste Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Neben der NRW.BANK und mehreren privaten Investoren über das Business-Angel-Netzwerk Companisto, ist auch einer der führenden Landmaschinenkonzerne, CLAAS, als strategischer Investor in das Unternehmen eingestiegen. Die Pheno-Inspect GmbH ist 2020 als Start-up der Universität Bonn von Dr. Philipp Lottes und Prof. Dr. Cyrill Stachniss (Institut für Geodäsie und Geoinformation und Exzellenzcluster PhenoRob) gegründet worden.
Von vielen Menschen, Identität und Umwelt
Wie schauen Ärzte in Patienten hinein und welche Bilder entstehen dabei? Wie fasten Christen, Muslime und Juden? Was hat ein Bonner Stadtteil mit Schweinen zu tun? Kann die Erde 10.000.000.000 Menschen vertragen und der wievielte Mensch auf der Erde bin ich eigentlich? Das und noch viel mehr beantworten die Dozierenden in der nächsten Staffel der Kinderuni Bonn. Das Wintersemester mit sechs abwechslungsreichen Live-Vorlesungen startet am Montag, 12. Januar 2026 im Wolfgang-Paul-Hörsaal.
ESA-Rekordsumme sorgt bei Forschenden der Uni Bonn für Jubel
  Auf ihrer Ratssitzung auf Ministerebene in Bremen, Deutschland, wurden die mit 22,3 Milliarden Euro größten Beiträge in der Geschichte der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) genehmigt. Diese Rekordsumme sorgt auch bei Forschenden der Universität Bonn für Jubel: Denn in der Summe sind auch Mittel für das Erdbeobachtungsprogramm der ESA eingeplant – und davon profitiert der an der Universität Bonn angesiedelte Sonderforschungsbereich (SFB) 1502 „Regionaler Klimawandel: Die Rolle von Landnutzung und Wassermanagement“. Forschende des SFB 1502 sind an der Next Generation Gravity Mission (NGGM) der ESA beteiligt, in deren Rahmen neue Satelliten entwickeln werden, um unter anderem präzise Daten zu den Wasserressourcen der Erde zu liefern.
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