In diesem Projekt soll der Nutzen von Ringlasern für die Geodäsie untersucht werden als innovative Ergänzung zu den geodätischen Raumverfahren für die Bestimmung der Rotation der Erde. Die Kenntnis der Erdrotation wird u.a. benötigt für die Positionierung und Navigation auf der Erde sowie im Weltraum. Dabei ist die Erdrotation nicht konstant, sondern unterliegt Schwankungen, die durch verschiedene Prozesse im Erdsystem, wie Massenumverlagerungen in Atmosphäre, Ozeanen und Hydrologie, hervorgerufen werden. Eine hochgenaue Beobachtung der Erdrotation durch die Geodäsie geht damit ebenfalls mit einem verbesserten Verständnis von Erdprozessen einher, was gerade in Zeiten des Klimawandels von hoher Bedeutung ist.
Der Sprecher der Forschungsgruppe RING ist Prof. Heiner Igel, LMU München, und die Universität Bonn ist ebenfalls mit dem Co-Sprecher Prof. Simon Stellmer beteiligt.
... Pressemitteilung der Universität Bonn:
... Pressemitteilung der Deutschen Forschungsgemeinschaft:
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