Universität Bonn

Institut für Geodäsie und Geoinformation

01. Juli 2021

Ministerin Karliczek informiert sich über die Exzellenzstrategie der Uni Bonn Die Ministerin ließ sich von Forschenden des Exzellenzclusters „PhenoRob" aktuelle Projekte vorstellen.

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, hat die Universität Bonn besucht. Im Mittelpunkt standen dabei die Entwicklungen in der Exzellenzstrategie. Die Universität Bonn war mit sechs Exzellenzclustern und dem Status einer Exzellenzuniversität als erfolgreichste Bewerberin aus dem aktuellen Wettbewerb des Bundes und der Länder hervorgegangen.

Technik für den Acker
Technik für den Acker - Cyrill Stachniss, einer der beiden Sprecher des Exzellenzclusters "PhenoRob", erklärt Anja Karliczek, wie der Einsatz von Robotern und Drohnen für die Agrarwirtschaft der Zukunft erforscht wird. © Volker Lannert / Uni Bonn
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Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch und Kanzler Holger Gottschalk empfingen gemeinsam mit dem Rektoratsteam die hohe Besucherin aus Berlin auf dem Campus Poppelsdorf, dem neuesten Areal der Universität in Bonn. Bundesministerin Karliczek informierte sich bei Gesprächen mit dem Rektorat, Bonner Exzellenzclustern und weiteren Gremienvertretern über den Fortschritt bei der Umsetzung der Exzellenzstrategie.

 

Transdisziplinäre Forschung entwickelt zukunftsweisende Technologien

Mit den Exzellenzclustern werden international sichtbare und konkurrenzfähige Forschungsstrukturen etabliert und jährlich mit drei bis acht Millionen Euro finanziert. In Bonn werden sechs Exzellenzcluster gefördert, von der Mathematik zur Immunologie, von Abhängigkeitsforschung zur Robotik für eine nachhaltige Landwirtschaft, von den Wirtschaftswissenschaften zur Quantenphysik.

Nach Gesprächen mit Vertretenden der Bonner Exzellenzcluster ließ sich die Ministerin von Forschenden des Exzellenzclusters „PhenoRob - Robotics and Phenotyping for Sustainable Crop Production“ aktuelle Projekte vorstellen. In dem transdisziplinären Verbundprojekt an der Schnittstelle von Pflanzenzüchtung, Agrarwissenschaft und Informatik wird der Einsatz von autonomen Systemen wie Drohnen und Robotern für eine nachhaltige Landwirtschaft der Zukunft erprobt.

Die Landwirtschaftliche Fakultät der Universität Bonn, die einzige in Nordrhein-Westfalen, entwickelt mit diesem Forschungsprojekt Technologien um die landwirtschaftliche Produktion klima- und umweltgerecht neu zu gestalten.

 

Ehrgeizige Pläne

Die Universität hat sich im Rahmen ihres Zukunftskonzepts mit dem Titel „WE invest in people. WE foster networks. WE create impact.“ ehrgeizige Ziele gesetzt: Sie will herausragenden Persönlichkeiten aus aller Welt ein ideales Umfeld für kreatives wissenschaftliches Arbeiten bieten und forschende Talente auf allen Karrierestufen fördern. Um das Forschungsprofil zu schärfen, wurden sechs transdisziplinäre Forschungsbereiche definiert, die zentrale wissenschaftliche, technologische und gesellschaftliche Zukunftsthemen adressieren. Sie sind zugleich Explorations- und Innovationsräume, in denen sich wissenschaftliche Potenzialbereiche im Dialog mit den Exzellenzbereichen weiterentwickeln werden. So soll die Universität Bonn dauerhaft unter den besten Universitäten in Europa etabliert werden.

Zum Abschluss ihres Besuches sagte Bundesministerin Karliczek: „Mit der Exzellenzstrategie stärken wir den deutschen Wissenschaftsstandort im internationalen Wettbewerb nachhaltig und machen ihn international sichtbarer. Die Universität Bonn ist hierfür ein gutes Beispiel. Die Förderung als Exzellenzuniversität zeugt von der wissenschaftlichen Stärke und der Strategiefähigkeit der Universität Bonn. Die Einwerbung von sechs Exzellenzclustern ist deutschlandweit einmalig. Besonders beeindruckt hat mich die Live-Präsentation der Arbeit im Exzellenzcluster ‚PhenoRob‘. Ich freue mich sehr, dass auch das wichtige Thema nachhaltige Landwirtschaft in der Exzellenzstrategie gefördert wird.“ [...]

 

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 www.uni-bonn.de | 01.07.2021

 

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 honnef-heute.de | 01.07.2021

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