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Am 27.01.2018 zogen wieder viele junge Entdecker zwischen 13 und 17 Jahren bei der 11. Wissenschaftsrallye durch die Institute in Bonn-Poppelsdorf.

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Der Studiengang „Geodäsie und Geoinformation“ stellte den Entdeckern in diesem Jahr die Aufgabe, eine Flächenbestimmung für ein Dreieck durchzuführen. Hierbei war die Herausforderung zwei verschiedene messtechnische Verfahren einzusetzen.

Zum Einen konnten die Eckpunkte des Dreiecks mit Hilfe des „Globalen Navigationssatellitensystems (GNSS)“ bestimmt werden, zum Anderen wurden mit einem Tachymeter und einem Reflektor Richtungswinkel und Horizontalstrecken gemessen. Die erzielten Ergebnisse der jungen Entdecker unter Anwendung beider Verfahren waren hervorragend.

An alle, die dabei waren ein großes Kompliment für die Ausdauer und die Konzentration. Ebenso möchten wir den Studierenden danken, die zum Gelingen unserer „Flächenbestimmungen“ den größten Anteil hatten.

Nächstes Jahr geht es dann am 09. Februar 2019 schon in die 12. Wissenschaftsrallye. Auch da werden wir sicherlich wieder ein spannendes Thema für die jungen Entdecker haben.


Zur Fotogalerie der Wissenschaftsrallye (Universität Bonn)

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Gemessen an den Studentenzahlen ist Geodäsie eher eine exotische Wissenschaft, dabei verbindet sie doch viele verschiedene Aspekte von Geographie über Mathematik und Informationstechnologie bis hin zur Robotik und Raumfahrt.

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Schülern diesen Facettenreichtum ihres Fachgebietes zu präsentieren, hält die ehemalige Marienschülerin Christina Esch, die inzwischen am IGG der Universität Bonn promoviert, für sehr wichtig und engagiert sich daher bereits seit einigen Jahren an der Marienschule im Rahmen von Quo Vadis und einer Vortragsreihe.

Am 18.12. war sie nun wieder einmal zu Besuch an ihrer alten Schule. Vor 70 Q1-Schülerinnen und Schülern der Erdkunde- und Mathematik-Leistungskurse stellte sie farbenfroh und in lebendigem Vortragsstil die einzelnen Abteilungen des IGG vor. Dabei umriss sie die Arbeitsgebiete von den einfachen Grundlagen bis hin zu aktuellen Forschungsprojekten. Einen besonderen Schwerpunkt setzte sie bei der Bedeutung der geodätischen Forschung für die Untersuchung des Klimawandels und damit natürlich auch des Klimaschutzes.

Nachwuchs für ein Forschungsgebiet zu begeistern gelingt nur, wenn man selber davon begeistert ist – und das lässt sich ohne Übertreibung von Christina Esch sagen. Die Vorbereitung eines solchen Vortrags ist sicherlich die eine Sache, aber dann vor den SchülerInnen zu stehen und von seinem Fachgebiet schwärmen zu dürfen, macht nur noch Spaß.


zum Artikel auf den Seiten der Marienschule | 18.12.2017

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PhenoRob – Robotik und Phänotypisierung für nachhaltige Nutzpflanzenproduktion

Die Universität Bonn arbeitet mit dem Forschungszentrum Jülich an Methoden und neuen Technologien, um Pflanzen zu beobachten, zu analysieren, besser zu verstehen und gezielt zu behandeln. Dafür werden Felder aus derLuft sowie vom Boden aus überwacht. Computer verarbeiten diese Sensordaten so, dass Roboter automatisch einzelne Pflanzen ansteuern und behandeln können. Dies soll Landwirtschaft effizienter machen und den Einsatz chemischer Hilfsmittel vermeiden.

Die Konzentration und Vernetzung international renommierter Forscher in der Landwirtschaft, Geodäsie, Ökonomie und Informatik in Bonn ist einzigartig und in dieser Form an keinem anderen Ort verfügbar.


zum Artikel im General Anzeiger | 29.11.2017

zu den Exzellenzseiten der Universität Bonn | 29.09.2017

 

ESA_water-cycle

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Forschergruppe:
„Understanding the Global Freshwater System by Combining Geodetic and Remote Sensing Information with Modelling Using Calibration/Data
Assimilation Approach“ (GlobalCDA)

Wasserflüsse auf den Kontinenten spielen eine wichtige Rolle für andere Komponenten des Erdsystems; beispielsweise trägt Grundwasserzehrung zum globalen Meeresspiegelanstieg bei. In einer globalisierten Welt unterstützt ein verbessertes Verständnis des globalen Süßwassersystems ein nachhaltiges Wassermanagement (z.B. bei Dürreereignissen), aber ebenso die nachhaltige Produktion von Nahrungsmitteln und Energie.

Das Projekt wird von der Frankfurter Hydrologin Prof. Petra Döll und dem Bonner Geodäten Prof. Jürgen Kusche koordiniert. Die Forscher erhalten für die ersten drei Jahre insgesamt rund 2,9 Millionen Euro. Am Projekt sind sieben Gruppen aus der Bundesrepublik sowie jeweils eine Gruppe aus der Schweiz und aus Luxemburg beteiligt.

 


zum Artikel der Frankfurter Universität vom 22.12.2017

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On Monday October 9, 2017 the program finally started and we welcome 16 international students to our brand new study program.

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The Master's Program Geodetic Engineering has been accredited by AQUIN at September 26, 2017.

The study program is dedicated to students with a BSc in Geodesy and Geoinformation or related topics, such as Computer Science, Mathematics, Physics, Geosciences, or Electrical Engineering.

It is extended over 24 months and is structured into mandatory and compulsory elective modules, including teaching units with a duration of one semester. Each module is completed with an exam. Three different types of modules are offered: lectures, seminars, and projects. The basis of evaluation is credit points (CP).

By the beginning of the first semester, the students are required to choose a major and a minor profile out of the following options:

  • Mobile Sensing and Robotics
  • Geodetic Earth System Science and Data Analysis
  • Spatial Information and Development

More Information: https://www.ge.uni-bonn.de/

 

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20170919_Participants

Participants urge closer collaboration between geodesists and climate scientists.

20170919_Participants


The IAG sub-commission 2.6 Gravity and Mass Transport in the Earth System and the joint working groups 2.6.1 Geodetic Observations for Climate Model Evaluation and 4.3.8 GNSS Tropospheric Products for Climate held, for the first time, a joint workshop on Satellite Geodesy for Climate Studies on September 19-21, 2017 (SGCS17) at the University of Bonn, Germany.

In total, 68 scientists participated in four sessions: A) What is required for validating climate models using geodetic data, B) Long and consistent geodetic time series, C) Climate modelling and observable variables, D) Prospects of future missions and constellations.

As part of the workshop, geodesists and climate scientists met in breakout sessions to draft a roadmap for closer collaboration between these communities. While it is generally recognized that geodetic data like GNSS troposphere and radio-occultation observables, satellite-gravimetric surface mass change, and altimetric sea level provide invaluable information for studying the planet’s changing climate, programmatic obstacles and scientifically open questions have been identified that hamper a wider acceptance of geodesy as a tool for climate research. In particular, the participants suggest that

  • communication between communities be improved through networking activities and through, e.g., improving data product and modeling transparency and access,
  • visibility of geodetic climate research be improved, e.g. through publishing key review papers authored by geodesy scientists in climate journals and vice versa, through involvement of associations IAG, IAMAS and IAPSO, programs such as WCRP and GCOS, the space agencies, and finally through pushing for the acknowledgement of geodesy products used in climate science as a more visible contribution of geodesy
  • a new branch of early career scientists at the interface of geodesy and climate scientists should be established and supported through summer schools and joint PhD programs
  • the science groundwork be improved through building, in collaboration, more showcases and publishing more joint, high-impact science papers

A more extended set of recommendations will be worked out as a collaboration effort between the communities. In summary, the workshop has been very well recognized. It has been agreed that the next step toward expanding collaborative research should be the organization of joint sessions at international conferences, such as the AGU Fall Meeting 2018.


Website: IAG Workshop SGCS2017

 

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